Edda - Langzeitgedächtnis für Coding-Agenten
Wissensgraph mit Embeddings, den KI-Agenten über MCP lesend anzapfen können. Kuratiertes Wissen statt Kontext-Raten - lokal, ohne Cloud.
Die Idee
Coding-Agenten fangen jede Sitzung bei null an. Was in der letzten Woche entschieden wurde, welche Konventionen im Haus gelten, warum eine Bibliothek bewusst nicht benutzt wird — all das muss man jedes Mal neu erklären oder es geht verloren.
Edda ist ein Agent Knowledge Graph: ein kuratierter Wissensspeicher, den jeder MCP-fähige Agent lesend anbinden kann. Claude Code, Cursor, was auch immer — dieselbe Wissensbasis, dieselben Antworten.
Test-Driven Knowledge
Der Teil, der Edda von einem Notizspeicher unterscheidet: Regeln bleiben nicht bei gutem Zureden. Mit TDK prüfen sie erzeugten Code aktiv. Eine Konvention ist damit kein Satz in einer Datei, den ein Agent überlesen kann, sondern etwas, das anschlägt, wenn er dagegen verstößt.
Bewusst eingeschränkt
Der MCP-Zugang ist read-only und default-deny. Ein Agent kann den Wissensgraphen befragen, aber nicht verändern — kuratiert wird über die eigene Oberfläche. Das ist der entscheidende Unterschied zu Memory-Frameworks, die sich selbst vollschreiben: Was drinsteht, hat ein Mensch dorthin gestellt.
Alles läuft lokal. Kein Cloud-Dienst sieht die Inhalte.
Stand
Apache 2.0, öffentlich auf GitHub. Deutsche und englische Dokumentation, Einstieg in etwa 15 Minuten.