B.I.F.R.O.S.T - Ein Zugang für alle MCP-Server
Self-hosted Meta-Gateway für das Model Context Protocol: ein Endpunkt für alle Agenten, dahinter beliebig viele MCP-Server - mit Rechteverwaltung und Audit-Log.
Das Problem
Jeder Agent mal jeder MCP-Server ergibt einen Konfigurationseintrag, eine Kopie der Zugangsdaten und einen Stapel Werkzeug-Schemata, der das Kontextfenster auffrisst. Kein zentrales Protokoll beantwortet, welcher Agent welches Werkzeug mit welchen Argumenten aufgerufen hat. Nichts trennt einen nur lesenden Agenten von einem, der schreiben darf. Und jede Änderung an einem Server bedeutet, Agenten-Sitzungen neu zu starten.
Der Ansatz
B.I.F.R.O.S.T ist ein Reverse Proxy für MCP: Nach außen ein einzelner MCP-Server, nach innen ein einzelner Client. Jeder Aufruf durchläuft dieselbe Kette — Rate Limit, Rechteprüfung, Schema-Validierung, Leitplanke, Freigabe, Audit. Es gibt keinen zweiten Weg daran vorbei: REST, MCP, Weboberfläche und Webhooks enden alle im selben Aufrufpfad. Genau das macht die Eigenschaften oben zu einer Frage der Konstruktion statt der Disziplin.
Was das bringt
- Ein Endpunkt pro Agent statt einer Liste. Werkzeuge sind mit
server__tooleindeutig benannt. - Server im laufenden Betrieb tauschen — hinzufügen, entfernen, umkonfigurieren, ohne dass verbundene Agenten neu verbinden müssen.
- Werkzeug-Profile, die nur die Schemata ausliefern, die ein Agent wirklich braucht. Das ist der Unterschied zwischen ein paar hundert und ein paar tausend Token pro Sitzung.
Stand
Version 0.12, MIT-Lizenz, öffentlich auf GitHub. Die Versionsnummer unter 1.0 ist Absicht: Der Funktionsumfang steht und ist gegen SQLite und echtes PostgreSQL getestet — was fehlt, sind Betriebsstunden.